Wir sagen Danke für ein gutes Jahr, das unser Waisenhaus in Ifakara weit nach vorne gebracht hat!

21 12 2016

St. Laurent Ifakara

Am Ende des Jahres können wir von Mtoto wa Tanzania – Deutschland e.V. auf ereignisreiche 12 Monate zurückblicken. Aber vor allem auch Danke unseren vielen Unterstützern sagen, die unseren Waisenkindern im St. Laurent-Waisenhaus in vielfältiger Weise geholfen haben. Ihre Unterstützung konnten wir 1 : 1 in Tansania umsetzen, auch in diesem Jahr ging jeder gespendete Cent direkt nach Ifakara, ohne eine Spendenverwendung für administrative Aufgaben.

Im Januar haben wir eine sehr fruchtbare Zusammenarbeit mit der Schweizer Hilfsorganisation „Pamoja – gemeinsam für Bildung in Tansania“ aufbauen können. In Ifakara können wir gemeinsam unsere Arbeit mit dem Wissen und der Erkenntnis der jeweils anderen Organisation ergänzen.

N 7 N 8

Auch Besuch aus Ifakara war angesagt, so war unser Schirmherr Bischof Salutaris Libena zehn Tage im April in Borken. Er informierte uns über den Fortgang der Arbeiten im St. Laurent Waisenhaus, ebenso wie Dompfarrer Salutaris Mpinge, der ein wenig später nach Borken kam. Mit ihm konnten wir den Neubau des N 5Wohnhauses für Jugendliche planen. Mittlerweile ist aus dem Waisenhaus St. Laurent ein kleines Kinderdorf geworden. In diesem Jahr wurde das neue Küchengebäude, ein Mehrzweckraum, das Lager für die Ernte sowie der Schweinestall fertiggestellt. Das bald fertiggestellte Haus für Jugendliche sowie das Mädchen- und Jungenhaus ergänzen die Anlage.

Auf dem Gelände befinden sich außerdem Gemüse- und Obstbaumfelder, die zur gesunden Ernährung beitragen und dessen Überschüsse auf dem örtlichen Markt verkauft werden können und somit zum Lebensunterhalt beitragen.

Auch gab es in Ifakara wiederum in diesem Sommer Besuch aus Borken. Die Studentin Lara Bloch war eine Zeitlang im St. Laurent-Waisenhaus und die Borkener Krankenschwester Anne Thüner leistete im Krankenhaus von Ifakara ein Vierteljahr Freiwilligenarbeit, bei der sie auch immer wieder sich um unsere Waisenkinder kümmerte.

N 2

Auch hier in Deutschland gab es wieder vielfältige Aktivitäten: Durch die beiden brandenburgischen Vorstandsmitgliedern von Mtoto wa Tanzania e.V., Elfrun Makowski und Siegfried Wellermann nahmen Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Nevoigt-Grundschule im brandenburgischen Ströbitz Kontakt zu den Waisenkindern auf. Sie wollten gerne wissen, wie die Kinder dort leben und wie ihr Alltag ist. Prompt kam eine Antwort aus Afrika worüber sich die Kids sehr freuten. In bunten Briefen schilderten sie jeweils was sie in der Freizeit machen, die Lieblingsspeisen sind und was sie gerne in der Zukunft machen möchten. Völkerverständigung fängt im Kleinsten an und mit den Kleinsten. Toll, dass so Grenzen überwunden werden und sich somit Freundschaften entwickeln können.

N 1Schon Tradition haben die Kaffeetafeln in einem Borkener Gartencenter, hier sind die beiden Vorsitzenden Edmund und Maria Huvers, sowie die Vorstandsmitglieder Beate und Stefan Haddick und Martina Starck Ansprechpartner zu den Projekten. Eine kleine Ausstellung begleitet jeweils an drei Sonntagen die immer gut besuchte Aktion.

Ebenso konnten Edmund und Maria Huvers in der Schönstätter Marienschule in Borken die Arbeit von Mtoto wa Tanzania vorstellen. Die Mädchen hatten zuvor für eine großzügige Spende gesammelt, die zur Anschaffung von Nähmaschinen dient. Auch weitere Aktionen am Berufskolleg Bocholt-West trugen dazu bei, das Leben der Waisenkinder lebenswerter zu gestalten.

Neue Wege der Unterstützung wurden durch die Möglichkeit von Patenschaften gegeben. Diese Möglichkeit wird gut angenommen. Schon eine Patenschaft in Form der Übernahme eines monatlichen Beitrags von € 30 hilft, für den Unterhalt eines unserer Waisenkinder zu sorgen. Mit € 30 ist für einen Monat die Zukunft eines Waisenkindes gesichert: Es hat ein Dach über den Kopf, gesunde Ernährung, medizinische Versorgung und eine gesicherte Schulausbildung. Mit einem Newsletter werden die Paten regelmäßig über das Leben der Kinder im St. Laurent-Waisenhaus informiert.

N 3

Ein spannendes, erfolgreiches und für die Waisenkinder glückliches Jahr neigt sich dem Ende zu. Wir möchten allen unseren Spendern, Unterstützern auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön sagen. Gemeinsam sind wir stärker.

Ihnen ein friedvolles Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr.

Das wünschen Ihnen der Vorstand von

Mtoto wa Tanzania – Deutschland e.V.





St. Laurent Kinderdorf in Ifakara/Tansania vor der Fertigstellung

29 09 2016

Zukunftsberatung

Mit freudigen Nachrichten kam jetzt der Koordinator der Borkener Hilfsorganisation Mtoto wa Tanzania e.V. Dompfarrer Salutaris Mpinge aus Ifakara nach Borken: Das Kinderdorf St. Laurent in Ifakara hat mit dem letzten Bauabschnitt begonnen und wird bis zum Jahresende fertiggestellt. Die benachteiligten Kinder und Jugendlichen haben somit eine lebenswerte Heimat erhalten. Das Dorf wurde mit Hilfe von Mtoto wa Tanzania e.V. aufgebaut. Mittlerweile ist er wieder in Ifakara um vor Ort die Arbeit  zu koordinieren.  Begleitet werden die Kinder in St. Laurent z.Zt. durch die Ramsdorfer Freiwillige Lara Bloch, die als Studentin ein Praktikum im Kinderdorf macht. In Ifakara ist auch die Borkenerin Anne Thüner, die sich für drei Monate von Ihrer Arbeit als Krankenschwester im Borkener Marienhospital freistellen lassen hat, um vor Ort die Arbeit des St. Francis-Hospitals in Ifakara zu unterstützen.

Neben dem Jungen- und Mädchenhaus wird z.Zt. als letzter Bauabschnitt ein Wohnhaus für Jugendliche erstellt. Dazu gibt es bereits ein neues Mehrzweckhaus (zum Lernen, Spielen, gemeinsamen Mahlzeiten) ein neues Küchengebäude, Stallungen für Schweine sowie ein Lagerhaus für die Mais- und Reisernte. Insgesamt flossen fast 100.000 € an Spendengeldern insbesondere aus Borken und dem Münsterland in das Kinderdorf, erklärt der Vorsitzende Edmund Huvers. Mit den Ergebnissen ist Mtoto wa Tanzania sehr zufrieden, denn die Wohnbedingungen für die 40 Waisen im Alter von 2 Wochen bis 16 Jahren hätten sich erheblich verbessert. Durch den neuen Brunnenbau hätten sich die gesundheitlichen Probleme durch verunreinigtes Wasser deutlich verringert. Mittlerweile lernen die Jungen in der dorfeigenen Landwirtschaft, die Gemüse-, Obstanbau sowie Schweinemast betreibt, sich auf die spätere Zukunft außerhalb des Kinderdorfes vorzubereiten, teilt Salutaris Mpinge mit. Die Mädchen werden zukünftig an mechanischen Nähmaschinen das Schneiderhandwerk lernen, diese wurden durch ein Schulprojekt der Schönstätter Marienschule in Borken gesponsert.

Voluntäre

Anne Thüner (links) aus Borken unterstützt die Arbeit des St. Francis-Hospital, Dompfarrer Salutaris Mpinge koordiniert die Arbeit vor Ort und Lara Bloch aus Ramsdorf ist im St. Laurent-Waisenhaus in Ifakara

Für die Zukunft gilt es vor allem die Bildung zu fördern, denn Bildung ist das wichtigste Kapital, so Edmund Huvers. Erfolgreich bewährt haben sich hier die Patenschaften für die Waisenkinder. Mit der Unterstützung kann nicht nur der tägliche Lebensunterhalt, die Gesundheitsfürsorge, sondern auch das Schulgeld für die Kinder finanziert werden. „Für nur einen Euro pro Tag kann den Kindern eine lebenswerte Zukunft geschenkt werden“ erklärt der Vorsitzende weiter. Durch intensive Betreuung vor Ort hofft die Hilfsorganisation in einigen Jahren auf eine vollkommene Selbständigkeit des Kinderdorfes. Mit Hilfe zur Selbsthilfe sind wir auf einem guten Weg, ist man sicher.





Hilfe und Dank die ankommen

19 09 2016

Kids 2

Black and White: Unsere Volonteer Lara mitten unter den Waisenkinder in unserem Waisenhaus St. Laurent in Ifakara. Da kommt Freude auf!!!

Kids 1

Der schönste und wertvollste Dank für unsere Arbeit mit und für unsere Waisenkinder in Ifakara/Tansania ist das Strahlen der Kinderaugen. Unsere Volonteer Lara hat uns heute ein ganz berührendes Danke geschickt…. "Danke Edmund und Maria "…….auch wir sagen Danke allen unseren Mitwirkenden, die dazu beitragen, das einige Kinder und Jugendliche eine lebenswertere Zukunft bekommen!! Danke an Lara, Anne, Josef, Elfrun, Siegfried, Stefan, Martina, Beate, allen anderen Unterstützern und vor allem unseren Spendern und Spenderinnen – gemeinsam sind wir sooo stark !!!





Erntedank in Ifakara–Chance zur Selbsthilfe

26 11 2015

Erntedank 1

Mit großer Spendenunterstützung konnte erste Ernte in tansanischem Kinderdorf eingefahren werden.

Nun war es endlich soweit: Nachdem Ende vergangenen Jahres ein großes Reisfeld mit Unterstützung der Borkener Hilfsorganisation Mtoto wa Tanzania für das St. Laurent-Kinderdorf in Ifakara gekauft werden konnte, wurde jetzt die erste Reisernte eingefahren. „Sie ist so groß, dass wir nun Reisvorräte für zwei Jahre haben“ erklärt Edmund Huvers, der Vorsitzender der Organisation ist. Diese Vorräte werden eingelagert, damit wenn die Reiseernte im nächsten Jahr nicht so ergiebig sein sollte, die Hauptnahrungsgrundlage trotzdem vorhanden ist. Wenn es wiederum so eine großartige Ernte geben sollte, wird der Reis verkauft und trägt somit zum Lebensunterhalt der 40 Waisenkinder bei. Ebenso wurden Anfang des Jahres 300 Mango-, Papaya- und Orangenbäume gepflanzt, hier konnte ebenfalls eine gute Papayaernte verzeichnet werden, deren Überschüsse auf dem Markt in Ifakara verkauft wurden. Die Mango- und Orangebäume werden erst im kommenden Jahr Früchte tragen.

Erntedank 2Das die Ernte so gut war liegt auch daran, dass Mtoto wa Tanzania einen Tiefenbrunnen gebaut hat, der aus 80 Metern Tiefe nicht nur Trinkwasser fördert, sondern auch genügend Wasser zur Bewässerung der Felder zur Verfügung stellt. Ebenso können die Nachbarn und Bewohner der umliegenden Häuser hier keimfreies Trinkwasser bekommen. Die Krankheiten, die durch verunreinigtes Wasser entstanden sind, sind deutlich zurückgegangen, erklärt Edmund Huvers. Durch eine großangelegte Spendensammlung des ehemaligen Borkener Kanonikus Uwe Börner, können jetzt 40 Ferkel für das Waisenhaus angeschafft werden, denn hier ist eine kleine Landwirtschaft im Aufbau, die zur gesicherten Selbstversorgung beitragen soll. Ein Farmer, der von Mtoto wa Tanzania angestellt wird, soll für die artgerechte Aufzucht sorgen. Die Jungen werden somit bei den anfallenden landwirtschaftlichen Arbeiten ihr Rüstzeug für die Zeit bekommen, wenn sie einmal das Waisenhaus verlassen, denn die Gegend um Ifakara ist sehr stark landwirtschaftlich geprägt. „Durch eine Kombination theoretischer und praktischer Ausbildung mit dem Schwerpunkt Landwirtschaft und Selbstversorgung werden spätere sinnvolle Tätigkeitsbereiche für die Jugendlichen geebnet“, so Maria Huvers.

Mtoto wa Tanzania zieht zusammenfassend eine positive Bilanz seiner bisherigen Arbeit, die immer wieder auch vor Ort von den Borkener Vorstandsmitgliedern begleitet wird. In diesem Jahr besuchte auch Kanonikus Albert Lüken Ifakara und konnte sich über die sinnvolle Verwendung überzeugen. So wurden vor kurzem die neue Küche, ein Mehrzweckraum, der als Ess-, Spiel-, und Schulraum genutzt wird, sowie ein Lagerhaus für Reis- und Gemüseernte fertiggestellt. Der Schweinestall kann Anfang des Jahres aufgestallt werden.





Neuer Vorstand für Mtoto wa Tanzania–Deutschland e.V. gewählt. Weichen für die Zukunft gestellt !

5 07 2015

Vorstand MwT

Der geschäftsführende Vorstand von Mtoto wa Tanzania. Maria und Edmund Huvers (Vorsitzende) Beate und Stefan Haddick (Schatzmeisterin und Schriftführer).

Auf der turnusgemäßen Generalversammlung von Mtoto wa Tanzania – Deutschland e.V. am 4. Juli 2015 wurden die Weichen für die Zukunft der gemeinnützigen Hilfsorganisationen gestellt. Im Mittelpunkt standen die Vorstandsneuwahlen an. Der Vorstand setzt sich jetzt wie folgt zusammen:

Vorstand "Mtoto wa Tanzania – Deutschland e.V."

Edmund Huvers, Borken (Vorsitzender)

Maria Huvers, Borken (2. Vorsitzende)

Beate Haddick, Borken (Kassiererin)

Stefan Haddick, Borken (Schriftführer)

Siegfried Wellermann, Kolkwitz (Beisitzer)

Elfrun Makowski, Kolkwitz (Beisitzerin)

Martina Starck, Borken (Beisitzerin)

Coordinator in Tansania:

Fr. Salutaris Mpinge, Ifakara, Dar es Salaam

Schirmherren

S.E. Diözesanbischof Salutaris Libena, Ifakara (Tansania)

Propst Josef Leenders, Borken

Schwerpunktmäßig wird auch in Zukunft am weiteren Ausbau des St. Laurent Waisenhauses in Ifakara/Tansania gearbeitet. Nachdem bereits das Jungen- und das Mädchenwohnhaus neu bzw. grundlegend renoviert, eine Brunnenanlage für sauberes Trinkwasser und zur Bewässerung der Felder und Gärten installiert , Reisfelder für die Lebensmittelversorgung gekauft und neuangelegt, 300 Mango-, Papaya- und Orangenbäume gepflanzt wurden, stehen jetzt weitere Neubauten zur Fertigstellung an. So wird ein Lagerhaus errichtet, in dem die Ernte gelagert werden kann, ebenso wird ein neue Küchentrakt mit einem Speisesaal, der auch multifunktional genutzt werden kann,  gebaut. Im Laufe des Jahres werden auch die  neuen Stallungen für Schweine, Kühe und Hühner fertiggestellt.

Aus einem anfänglich kleinen Waisenhaus entwickelt sich so im Laufe der Zeit ein kleines Kinderdorf, das den benachteiligten Kindern und Jugendlichen ein lebenswertes Zuhause bietet.





Ströbitzer Schülerinnen und Schüler unterstützten in Brandenburg durch Lauf unser Waisenhaus in Ifakara

29 05 2015

Übergabe1

Gut 150 Schüler der Wilhelm-Nevoigt-Grundschule im brandenburgischen Ströbitz , sowie Geschwister, Eltern, Großeltern und ehemalige Schüler nahmen jetzt am Ströbitzlauf teil, dessen Erlös in Höhe von 775,75 € der gemeinnützigen Hilfsorganisation Mtoto wa Tanzania – Deutschland e.V. zur Verfügung gestellt wird.

Im tansanischen Ifakara werden damit über 30 Waisenkinder unterstützt, die die Hilfe dringend notwendig haben. Die beiden Kolkwitzer Vorstandsmitglieder von Mtoto wa Tanzania, Elfrun Makowski und Siegfried Wellermann, konnten sich bei ihrem Besuch in Tansania vor zwei Jahren selber über Notwendigkeit der finanziellen Hilfe überzeugen. Elfrund Makowski nahm darum gerne den Spendenscheck von der Schulleitung entgegen und sicherte zu, dass das Geld 1:1 den benachteiligten Kindern und Jugendlichen zu Gute kommt. Asante sana – Ganz herzlichen Dank !!!

Scheckübergabe

Elfrun Makowski vom Vorstand Mtoto wa Tanzania – Deutschland e.V. nimmt freudig den Spendenscheck in Höhe von 775,75 € von den Schülerinnen und Schüler der Ströbitzer Grundschule entgegen.





Wasser Marsch–ein neuer Brunnen für das St. Laurent-Waisenhaus in Ifakara schenkt Leben

9 03 2015

Brunnen 2

Ein großes Manko war bislang im St. Laurent-Waisenhaus in Ifakara/Tansania sauberes Trinkwasser. Gerade keimfreies Wasser ist für die Gesundheit unbedingt notwendig. Wie der Vorsitzende von „Mtoto wa Tanzania – Deutschland e.V.“ Edmund Huvers erklärt, können durch Spendengelder jetzt Brunnenanlage, eine Pumpe mit Diesel-Aggregat sowie eine Handpumpe gebaut werden. Sauberes und keimfreies Wasser können somit gefördert. Es gibt ein Trinkwasser das in Tansania den Name „Maisha“ trägt und „Maisha“ bedeutet Leben. Wasser bedeutet gerade in Afrika Leben und das möchte „Mtoto wa Tanzania“ den Kindern von St. Laurent durch die Fertigstellung der Pumpen- und Brunnenlage geben.

Brunnen 3 

Durch den neuen Brunnen auf dem Gelände des Waisenhauses brauchen auch die Nachbarn nicht mehr täglich weite Strecken zurücklegen, um Wasser zu holen. Sie können gegen ein paar Schilling dort Wasser kaufen. Damit unterstützen sie auch den Lebensunterhalt der Waisenkinder. Weitere Vorteil : Das Wasser ist nicht verunreinigt und trägt somit zur allgemeinen Gesundheit bei.

Auf den langen Wegen zu den Wasserstellen wurden immer Frauen und Kinder Opfer von sexueller Gewalt und Missbrauch. Die kürzeren Wege zum Brunnen in der Nachbarschaft stellt somit auch eine sichere Umgebung dar.

Die neue Wasserquelle kann, durch die ebenfalls erstellte Handpumpe, den Garten bewässern. Die Bewohner des Waisenhauses können damit sich selbst versorgen und Gemüse auf dem Markt verkaufen und somit ein zusätzliches Einkommen erwirtschaften. In kürze werden jeweils 100 Papaya-, Mango- und Orangebäume angepflanzt.

Vor allem die Waisenkinder können durch den Brunnen auf dem Gelände mehr Zeit in der Schule verbringen, anstatt Wasser zu holen. Durch die bessere Ausbildung haben sie größere Chancen auf eine Weiterbildung oder einen Beruf und dadurch eine bessere Zukunft. Wasser bedeutet somit wirklich neues Leben.

Brunnen 1

Zu Beginn des Brunnenprojektes wurde ein geeigneter Standort für den zukünftigen Brunnen zusammen mit Fachleute aus Dar es Salaam gesucht. Wasser in Trinkwasserqualität wurde in 80 Metern Tiefe gefunden. Genug Wasser das auch der langen Trockenzeit dauerhaft Wasser spendet.

Schweres Gerät zur Bohrung musste in einem 10stündigen Transport aus Dar es Salaam angefahren werden. Nach einigen Tagen konnte das erste Wasser provisorisch gepumpt werden. Nun kann die Hauptpumpe errichten werden. Einheimische haben die Bauphase begleitet und wurden vor Ort geschult um auch nach der Fertigstellung für eine Instandhaltung zu sorgen.

Bei einer Unterweisung in Sachen Hygiene und Handhabung erfuhren die Verantwortlichen des Waisenhauses, wie der Brunnen richtig genutzt und sauber gehalten wird. Auf diese Weise werden die Bewohner des Waisenhauses in den Prozess mit einbezogen und eine nachhaltige Wasserversorgung aufgebaut.

Ermöglicht wurde das Brunnenprojekt u.a. durch Stiftungsgelder der Stiftung Paul-Spiegel-Berufskolleg, Dorsten

Wer die Aktion unterstützen möchte, hier unser Spendenkonto:

Mtoto wa Tanzania -Deutschland e.V.

Konto 200 200 000

bei der VR-Bank Westmünsterland BLZ428 613 87

BIC: GENODEM1BOB

IBAN: DE09 4286 1387 0200 2000 00

Die Gemeinnützigkeit von “Mtoto wa Tanzania – Deutschland” ist vom Finanzamt Borken am 21.06.2011 mit der Steuernummer 307/5934/2145 bestätigt worden, gerne stellen wir Ihnen eine steuerlich abzugsfähige Spendenquittung aus.